Freiheit ist Risiko. Dazu gehört auch das Recht, eigene Fehler machen zu dürfen
           Freiheit ist Risiko.Dazu gehört auch das Recht, eigene Fehler machen zu dürfen

Keine Würde ohne Freiheit !

 

Der Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble äußerte seine Sorge vor einem Kippen der Stimmung in der Bevölkerung. "Es wird schwieriger, je länger es dauert." Der Weg zurück aus dem Stillstand sei viel schwieriger. Wir müssen vorsichtig Schritt für Schritt vorgehen und bereit sein, zu lernen. "Wir dürfen nicht allein den Virologen die Entscheidungen überlassen, sondern müssen auch die gewaltigen ökonomischen, sozialen, psychologischen und sonstigen Auswirkungen abwägen", mahnte Schäuble.

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Unser Land besteht eben nicht nur aus Bayern! Wir werden nicht allein von Markus Söder regiert.

 

Das Gesetz von Ursache und Wirkung.

 

Nichts auf der Welt geschieht, ohne dass nicht vorher eine Ursache gesetzt wurde. Ursache ist oder war das Virus. Die Wirkung auf die Menschen, auf deren Empfinden, auf deren Nöte und Ängste kommt durch die Verantwortlichen in den Medien und in der Politik.  Wir können  nur "eine warme Mahlzeit" genießen, wenn vorher irgend jemand die Zutaten verdient und vorher gekocht hat.

Krimkrise und Wirtschaftsembargo

 

Wir  wollen Freundschaft, Frieden und eine entspannte Beziehung zu unseren Mitmenschen. Wir haben die Freiheit uns in Gruppen, Vereinen, Clubs und Organisationen, so zu organisieren, dass diese unseren Bedürfnissen am besten entsprechen, jedenfalls solange diese, unsere Entscheidung anderen Menschen nicht schadet. Wir leben mit vielen anderen Menschen zusammen. Darum darf sich jeder bei der Gestaltung des gemeinsamen Lebens mit den Menschen verbinden, die in besonderer Weise  zu ihm gehören. Innerhalb einer Verbindung oder auch eines Gebietes muß der friedvolle Umgang gesichert sein. Das gilt im kleinen wie im großen. Eine Staatsgründung oder Angliederung sowie ein Zusammenschluß ist auch ein Akt der Freiheit, der Souveränität. Entscheidend ist, ob die betroffenen  Menschen so zusammen leben.wollen.  Nicht nur Staaten insgesamt sind souverän, sondern es geht um die Menschen, die dazu gehören. Diese sollten frei sein, frei entscheiden können. Wenn nun mehr als 80 % der Bürger eines Gebietes, in diesem Fall die Bewohner der "Halbinsel" Krim sich entscheiden nicht zur Ukraine, sondern zum russischen Staat zu gehören, dann haben wir, die aussen vor sind, dass zu respektieren.

 

Das Selbstbestimmungsrecht der Bürger der Krim kann durch völkerrechtliche Verträge oder durch die Verfassung der Ukraine nicht aufgehoben werden. Die Bürger der Krim haben als autonome Republik jedes Recht, einen eigenen Weg zu gehen und sich von der Ukraine zu trennen.Die Hilfestellung Rußlands, zu der die Krim bis 1954 gehörte, war bei dieser Umstellung  auf der Krim friedensstiftend und darum sollte es letztendlich immer gehen. In Zeiten der Sowjetunion war es eh gleich zu welchem Gebiet etwas gehörte. Es war eh alles "die Sowjetunion"  solange diese noch existierte. Die ukrainische Sowjetrepublik galt nach dem zweiten Weltkrieg als zweitwichtigste Nationalität, nach der russischen. Deshalb spielte die Zugehörigkeit der Krim nur eine untergeordnete Rolle. Die Auflösung der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken (UdSSR) und daraus folgend das Entstehen eines unabhängigen ukrainischen Staates hat dies erst geändert.  Die Ukraine-Politik des Westens empfinden viele Menschen im Osten jedenfalls  als eine Bedrohung für den friedvollen Umgang miteinander. Der Westen, die Nato hat die Souveränität der Ukraine nicht ausreichend beachtet.  Wir haben uns aufgedrängt und eingemischt wo wir besser zurückhaltend gewesen wären. Die Hilfe Rußlands, auch zum Schutz seiner Bürger auf der Krim  war,  gegen den zunehmend aufdringlichen  Westen, zu dem Zeitpunkt dringend und für viele Menschen auf der Krim überlebenswichtig. Wer hat Wasserleitungen gekappt ? Kanäle umgeleitet? Wer hat Stromleitungen abgeschaltet? Und wer hat letztlich die Ordnung aufrechterhalten,  Verbindungen und Infrastrucktur wieder hergestellt? Lassen wir den Menschen, wo immer es geht, ihre eigenen Entscheidungen treffen.

                                                                                                                                                                                    

Sicherheit zuerst – rettet den Kapitän und die Führungsmannschaft.

 

Viele „kleine Unternehmer“ und der Mittelstand unterstützen aus Sicherheitsgründen  das historische Eingreifen der Bundesregierung in ihren täglichen Einsatz. Sie zeigen sich solidarisch. Die erste Aufgabe der öffentlichen Hand  und seiner Verwaltung muss in dieser Ausnahmesituation besonderer Einsatz sein. Auch in Meppen muss der Kollaps, insbesondere in der Innenstadt verhindert werden. Doch leider kommt das bei der Verwaltung und den Entscheidungsträgern (Kapitän und seinen Offizieren)nicht überall gleich gut an. Wo Hilfe und Entscheidungen gebraucht werden, sind Führungskräfte und  Verwaltungsmitarbeiter im Home Office verschwunden. Solidarisch sein – aus welchem Grund der wirtschaftlich Unterschied?  „Öffentliche“ Home Office Mitarbeiter können bei vollem Lohn zu Hause sein, in der freien Wirtschaft, bei Kurzarbeit muss der Mitarbeiter(Ruderer) mit 60% vom Nettolohn zurechtkommen. Die Corona-Pandemie trifft sämtliche Branchen,  von der Bäckerei bis zur Bauwirtschaft, vom Friseur bis zum Automobilhändler. Unternehmen und Selbstständige, deren Umsätze innerhalb weniger Tage seit Beginn der Corona-Krise, auch in Meppen, teilweise bis auf null eingebrochen sind, benötigen dringend Rat und Hilfe. Nur so können Unternehmen  arbeiten und notfalls gerettet werden. Gerade diese haben in den  vergangenen Jahren den wirtschaftlichen Erfolg Meppens hart erarbeitet. Sie dürfen daher zu Recht erwarten, dass die Gemeinschaft in diesen Zeiten auch mit ihnen solidarisch ist. Da stellt sich die Frage, warum werden in der Innenstadt sämtliche Geschäfte geschlossen, die gleiche Ware wird in den Supermärkten im Randbereich ohne Rückfrage angeboten. Gibt es keine Möglichkeit mit den Inhabern der Läden eine Möglichkeit zu finden, die einerseits die Sicherheit des Personals und der Kunden gewährleistet, andererseits  so vorzusorgen, dass die Läden und Servicebetriebe zumindest eingeschränkt arbeiten können?  Wo sind die Ratsmitglieder die sich vorher lautstark für den Mittelstand einsetzen wollten, wo ist die Verwaltung, wo der Kapitän der Schiffes in stürmischer  See?  Ich fordere ein schnelles und unbürokratisches Handeln der Verwaltung (Offiziere) und des Kapitäns in diese Richtung.

 

 

Auf den Punkt gebracht und zur spannenden Unterhaltung.


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